Recht herzlichen Dank für Ihre Spende !!!

Durch Ihre Spenden haben Sie dazu beigetragen, dass wir Schwester Mary wieder mit einem Geldbetrag für den Weiterbau des Waisenhauses unterstützen konnten. Letztes Jahr wurde eine neue Küche angeschafft. Dieses Jahr konnten wir endlich die komplette Außenfassade verputzen. Auch das Esszimmer neben der Küche wurde fertiggestellt. Dieser Raum war im März noch im Rohbauzustand. Durch Ihre Spenden konnten die Wände jetzt verputzt und gestrichen werden, Türen und Fenster eingesetzt und der Fußboden gefliest werden. Außerdem konnten wir Tische, Bänke und Stühle beim Schreiner anfertigen lassen.

Der Raum, der bis jetzt der Speiseraum war, befindet sich im 1. Sock neben den Kinderschlafzimmern. Er wird zum Kinderschlafzimmer und mit Kinderbetten ausgestattet, da wir immer mehr Kinder unterbringen müssen. Dringend benötigt werden auch noch Schränke für die Kleidung. Außerdem müssen einige Räume, die noch im Rohbau sind fertiggestellt werden.

Zur Zeit befinden sich 35 Kinder in unserer Obhut, darunter sind auch 3 Säuglinge, die Aids infiziert sind. Sie alle erhalten die bestmögliche Versorgung. Trotzdem kann das Waisenhaus kein richtiges Elternhaus ersetzen. Deshalb freuen wir uns, dass Schwester Mary bereits für 6 unserer Waisenkinder gute Adoptiveltern gefunden hat, bei denen die Kinder richtig aufblühen.

Außerdem ist es 3 jungen Müttern mit Marys Hilfe gelungen in geordneten Verhältnisse zu leben, sodass sie Ihre Kinder wieder zu sich nehmen konnten. Einen Mangel an Kindern haben wir trotzdem nicht. Da es im ganzen Land keine ähnliche Einrichtung gibt und es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass Mary junge schwangere Mädchen aufnimmt kommen immer wieder neue Babys bei uns zur Welt. Momentan befinden sich 8 Schwanger Frauen in unserem Haus.

Um die vielen Kinder zu versorgen, hat Schwester Mary eine Kinderkrankenschwester, eine Hebamme und einige junge Frauen angestellt. Zwei davon sind nur mit dem Waschen der Wäsche beschäftigt, denn eine Waschmaschine gibt es nicht. Diese Frauen hätten ohne unser Waisenhaus kein Einkommen. So wird indirekt dazu beigetragen, dass sie nicht in eine Notsituation kommen.

Auch die Handwerker des Dorfes und die Bauern der Umgebung können durch unsere Aufträge ihre Familien besser versorgen. Einer der Dorfältesten hat sich deshalb bei Frau Mayer (2.Vorstand) bei Ihrem Besuch in Nigeria bedankt, denn wir geben Ihnen das Gefühl nicht mehr allein dazustehen mit Ihren Problemen.

Große Freude bereitet uns auch, dass unser Ike die Zulassung für das Studium geschafft hat. Ike war 16, als Schwester Mary ihn von der Straße aufgelesen hat. Er hatte keinerlei Schulbildung und Schwester Mary beschäftigte ihn als Hausmeister und Mädchen für alles. Tagsüber arbeitete er am Haus und nachts half er die Säuglinge zu versorgen. Dafür ermöglichte ihm Mary die Schulausbildung. Für Ihn hat sich durch Schwester Mary und Ihren Spenden die Welt verändert!!

Vielen Dank !!!
Leider gibt es auch unerfreuliche Nachrichten.

Ende September gab es in Nigeria eine Überschwemmung. Unseren Medien war es nicht mal eine Nachricht wert, dass viele Menschen dabei umkamen oder ihr weniges Hab und Gut verloren. Die nigerianische Regierung kümmert sich nicht um die Opfer. Es wurde nicht einmal für eine Evakuierung und die Errichtung von Notunterkünften gesorgt.

Auch Schwester Mary und die Kinder mussten das Waisenhaus verlassen. Durch die Hilfe von Bekannten, die Sie und die Kinder mit zwei Bussen abholten, kamen sie in einem Pfarrhaus unter. In drei Zimmern mit insgesamt 50 Menschen war an Schlaf kaum zu denken. Trotzdem war Schwester Mary unendlich dankbar wenigstens ein Dach über den Kopf zu haben, denn sehr viele Menschen hatten auch das nicht mehr.

Nach drei Wochen konnten Sie wieder zurückkehren. Doch wie lange es dauern wird die Schäden zu beseitigen ist noch unklar. Das Erdgeschoss stand in dieser Zeit im Wasser. Besonders traurig ist Schwester Mary darüber, dass das gerade fertiggestellte Esszimmer und die Küche betroffen sind. Es hat sich der Boden gesenkt und Fliesen sind gebrochen. Ob es Schäden an der Statik gibt, muss ein Sachverständiger feststellen. Dieser kommt erst Anfang nächsten Jahres.

Aber der Alltag im Waisenhaus geht trotzdem weiter. Es kommen viele schwangere Frauen, die durch die Überschwemmung Familie, Hab und Gut verloren haben und nicht wissen, wie Sie und Ihr Kind überleben sollen. Auch Ihnen wollen wir helfen.

Vielen Dank für Ihre Spenden !!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien
ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.